ISABELLA reist… oder: Freiheit fängt im Herzen an! Teil 1

ISABELLA reist… oder: Freiheit fängt im Herzen an! Teil 1

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von  TomH ( www.aida-fantreff.de ) 12. Mai 2015 15:34

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Da sitzt man ganz gemütlich und entspannt in seiner Spiel-Ecke und will einen anstrengenden Kindergartentag ausklingen lassen und dann kommt – ER.
Mein allerliebster, bester und einzigartiger Papa (ja sorry, ich muss das so schreiben, er liest halt mit).

Und schon geht’s los: “hey du faule Socke, was ist mit dem Reisebericht für Aida? Die warten drauf – und bla bla blubb”

Also ob ich das nicht wüsste. Ist ja nicht mein erster Reisebericht.
Aber ich hab mir da schon eine Tiktak zurecht gelegt. Um den Reisebericht kümmere ich mich normalerweise immer dann, wenn ich ins Bett muss.

Weil wenn ich bei Papa mit AIDA anfange, sind alle Regeln und Grundsätze aufgehoben. Und bis Mama mitkriegt, dass ich Papa grad wieder eingewicke…. äh..mit ihm über wichtige Dinge komioniziere und noch nicht im Bett bin, habe ich locker wieder ne halbe Stunde geschunden.

Aber jetzt erst mal zu mir. Mein Name ist Isabella. Aber irgendwie nennen mich alle nur Bella. Obwohl ich selbst eigentlich ja lieber Isabella genannt werden will.

Ich bin 5 Jahre alt und habe das gleiche Hobby wie meine Erziehungsberechtigten – AIDA!
Und mit genau denen und meiner Schwester Fabienne (1 1/2) war ich wieder unterwegs. Also eigentlich waren die ja mit mirunterwegs, aber wenn ich es richtig anstelle, glauben sie eh immer, es sei ihre Idee gewesen.
Aber ihr wart ja sicher alle mal jung und kennt die Tricks von uns Kindern, wie man Eltern (vor allem Papas) einlullt. Ich bin da ja sehr erfinderisch. Und laut Mama verlernen gerade Mädchen/Frauen das nie (was auch immer sie damit meint).

Aber jetzt nehme ich euch mit, auf meine Reise von Mallorca, über Malta, nach Cartania, Athen und Kreta. Danach noch durch den Suez-Kanal bis Sharm-el-Dingens!

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Wie beim letzten Mal sag ich euch aber gleich, dass ich hier nix über irgendwelche Ausflüge plapper. Dafür gibts hier schon genug Reiseberichte. Ich erzähl euch den Urlaubs-Alltag aus Sicht einer 5-jährigen und somit fast erwachsenen Tochter und eines total durchgeknallten Aida-Fans (ich hab gefragt, ich darf das schreiben).
Ein bisserl AIDAknall bin ich ja auch! Jaaaaaa – okay – ich bin die Tochter meines Vaters und hab den gleichen Sockenschuß! (jetzt zufrieden, Papa?)

Wer es kurz und knackig mag, hier der Speedbericht:
Schön wars, geschmeckt hats, warm war’s, zu kurz war’s, spannend war’s – ENDE!

Wer’s ein bissi genauer wissen will muss jetzt weiter lesen. Darf sich dann aber nicht beschweren, wenn’s langweilig oder zu lang wird. Sagt also bloß nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. Sonst werde ich wütend. Und wenn ich wütend werde, kann ich meine Augenbraue mittlerweile schon fast genauso hoch ziehen wie Papa!

Also los ging’s ja diesmal eigentlich schon vor dem Flug. In unseren Reiseunterlagen stand nämlich, dass Fabienne als Baby zwar kostenlos mit darf, aber auch nur 10 kg Gepäck bekommt.

Was natürlich gar nicht geht, weil wir schon vereinbart haben, dass sie die Spielsachen für uns beide mit einpackt, da sie ja noch kleinere Kleidung hat. In meinem Koffer ist da kein Platz mehr. Mit 5 Jahren hat man da nämlich die gleichen Probleme wie Mamas. Zumindest wenn es um Schuhe geht.

Na ja, zum Glück fahren wir ja AIDA und da war das Problem in kürzester Zeit gelöst. Auch Fabienne durfte 20 kg packen.

Dann gings ans Koffer packen. Ich glaub ja, Mama ist eine Zauberkünstlerin oder eine Fee. Was die alles in die Koffer rein kriegt ist sagenhaft.
Ich wollte dann den Aufkleber mit der Kabinennummer von AIDA drauf machen. Das ging aber sooo schwer, da musste sich sogar Papa anstrengen (was er eigentlich ganz ungern tut). Außerdem sind die jetzt ganz weiß. Vermutlich ist der Farbtopf bei Aida leer.

Ich war ja überhaupt nicht aufgeregt, kann ich euch sagen. Also überhaupt nicht – schließlich hab ich ja schon Erfahrung.
Also das ich nur zwei Stunden geschlafen und rund um die Uhr geschnattert habe, lag bestimmt, gaaanz bestimmt nicht an der Aufregung. Papa behauptet ja, dass ich eh schon viel quassel (von wem ich das wohl habe?). Aber so viel wäre sogar für mich ungewöhnlich. Na ja, wenn er meint…

Wir sind dann nach Mallorca mit Air-Berlin geflogen. Alles gut verlaufen. Es hat ausnahmsweise mal niemand am Flughafen gestreikt, so dass alles pünktlich abgelaufen ist. Zum Glück! Mit Papa ist das nämlich nicht leicht auf einem Flughafen. Ich muss ihm da immer die Hand halten und beruhigen, dass ich auf ihn aufpasse und solche Sachen.

Wir haben diesmal auch wieder super-duper-spitzenklasse Flugzeiten bekommen. Deswegen waren wir morgens um 10 Uhr schon in Mallorca. Und obwohl es da noch früh war (für meinen Papa quasi mitten in der Nacht), hatte es schon doppelt so viele Grad wie in Deutschland. War richtig warm.
Ich hab mich so dermaßen gefreut, dass ich erst mal alle Koffer vom Trolli geschmissen hab in meinem Freudentanz.
Als ich gesehen hab, wie Papa seine Augenbraue hochzieht, hab ich ja schon das schlimmste befürchtet.
Aber als er dann gesehen hat, dass ich und sogar Fabienne versuchten, die schweren Koffer zu schleppen, hat er nur den Kopf geschüttelt, “Schussel” zu mir gesagt und uns dann geholfen, wieder alles zu verladen. Puh, Glück gehabt.

Zum Glück muss man sich ja nicht lange um die Koffer kümmern. Die Aida-Mitarbeiter lotsen einen direkt vom Gepäckband zum Bus. Dort gibt man die Koffer ab (dass ich die Bordsteinkante übersehen habe und meine Klamotten alle dreckig waren, berichte ich jetzt besser nicht), und dann werden sie direkt auf die Kabine gebracht.
Drum hatten die Jungs von der Crew auf AIDA alle so viele Muskeln. Jaaa, mit 5 Jahren fängt man schon mal an, auf so etwas zu achten (sorry, Papa).

Am Check-in hab ich mich erst mal richtig erschrocken. MENSCHENSCHLANGEN!
Also ruhig in der Schlange stehen bis man dran ist. Könnt ihr euch vorstellen, was das für einen Zappelphilipp wie mich bedeutet?
Aber die waren so fix, nach 20 Minuten waren wir auf dem Schiff.
Endlich wieder auf dem Schiff – endlich wieder daheim!

Da die Kabinen noch nicht frei gegeben waren, sind wir erst mal Richtung Ocean-Bar. Für die, die es nicht wissen: Da treffen sich eigentlich die ganzen AIDA-Verrückten alle irgendwie. Die Ocean-Bar liegt ganz hinten (also am Heck) und hat laut meiner Eltern den schönsten Ausblick.

Blöd war nur, dass die vorbestellten Getränkekarten noch auf der Kabine waren.
Na ja, haben wir halt mit der normalen Bordkarte bezahlt. War auch egal, ich hatte auf der Reise so oft und so viel Durst, dass die Getränkekarte am Ende der Reise auch so leer wurde..

Der restliche Nachmittag war allerdings ein bisserl gespickt mit Tiefschlägen für Papa. Da mussten wir ihn danach erst wieder aufrichten, so deprenös war er.
Zuerst hat er erfahren, dass es keine AIDA-Inside-Tour gibt.
Danach hat er erfahren, dass es keine Segways an Bord gibt.

Und zu guter Letzt wurde die Sail away Party zur Begrüßung am Abend mit Musik von Modern Talking gestartet. Das war dann zu viel für den armen, alten Mann.
Deswegen hat er sich dann gleich am ersten Abend einen ganz starken Whiskey geholt. Keine Ahnung was das ist, schaut aus wie Cola, nur in einer Menge, wo sogar Fabienne danach noch Durst hätte.
Und gerochen hat der ganz eklig. Aber vermutlich war das sowas wie Medizin für Papa.
Weil danach hat er nämlich schon wieder gestrahlt und gesagt, dass die das auf der Bühne besser singen und perforieren (oder wars performen?), als der Dieter Bohlen und der Thomas Anders (die wo von den Modern Talkings sind)!

Aber dann gings richtig los. Die Lasershow war der Hammer. Fabienne hat immer versucht, die Strahlen einzufangen. Dabei weiß doch jedes Kind, dass man nicht so hoch hüpfen kann. Okay, ich gebs zu, ich habs auch erst mal probiert.
Und als dann noch zum ersten Auslaufen das “Sail away” lief, haben alle richtig Gänsehaut gekriegt. Wie eigentlich immer.

Begrüßt wurden wir vom Genaralmanager Clemens Spangler und vom Entertainment Manager Marcel Kloos.
Die Begrüßung und die Verabschiedung waren auch so ziemlich das einzige Mal, wo der Generalmanager aktiv im Geschehen war. Ansonsten hielt sich der Clemens eher zurück, war aber sehr oft präven…präser…pr… er war schon immer zu finden. Hat sich nicht versteckt.

Na, und der Marcel ist ja eh ne Knalltüte gewesen. Angeblich war es seine erste Reise als Entenmanager! Da hat man nix gemerkt. Der war immer gut drauf und hat sich auch mal selbst veräppelt. Das können ja nur wenige.
Aber alle Eltern aus dem Kids-Club waren sich einig. Mit Kindern kann er es am besten. Mehrmals war zu hören, als gefragt wurde, was im KidsClub am schönsten war: Das der Marcel da war.
Die jungen Gäste kann er also schon ganz gut einwickeln. Aber ICH bin da natürlich völlig immun.
Ich hab ja schon nen Freund, der im Kindergarten auf mich wartet.

Aber auch die Show am Abend hat er immer super lustig gemacht. Da schreib ich aber später noch was dazu.
Ich merk ja jetzt schon wieder, dass ich völlig durcheinander schreibe. Das kommt davon, weil ich da gleich wieder aufgeregt werde, wenn ich nur von AIDA schreibe. Ich erlebe das dann im Kopf alles gleich nochmal – nur eben durcheinander.

Ich hab zum Beispiel ganz vergessen, zu erwähnen, dass wir auch wieder zur Rettungsübung mussten. Die war ne Stunde vor dem ersten Ablegen. Jetzt haltet euch fest: Ich habe es diesmal zum ersten Mal geschafft, die Weste gaaaaanz alleine zu zu machen! Papa, der Grobian, hat dann zwar noch etwas enger gezogen. Aber ansonsten hab ich es ganz alleine geschafft.

Und von der Kabine, die wir ja dann um 13 Uhr beziehen durften, hab ich auch noch nichts erzählt.
Aber was soll man da sagen, außer: super super super!
Es war wieder alles pikobello! Und ICH durfte wieder oben, direkt über der Balkontüre schlafen. Obwohl mir Fabienne den Platz langsam streitig macht. Die ist Abends und Morgens oft nicht in ihrem Reisebett gelegen, sondern wollte in MEIN Bett. Mama hat gesagt, dass das was werden kann in Zukunft.
Aber das “wird” gar nix. Das obere Bett ist meines – BASTA!

Übrigens, auch für Fabienne war wieder alles da. Babybett, Windeleimer, Wärmflasche und was Babys halt sonst noch brauchen. Ganz automatisch.
Papa hat nur seine Hängematte und ein “Rausfallgitter” für mein Bett bestellen müssen.
Pahhh – der soll lieber ein Rausfallgitter für seine Hängematte bestellen. ICH fall doch nicht mehr aus dem Bett *tstststs*

Find es ja immer wieder toll, wie die das alles so sauber halten, obwohl jede Woche 2500 Menschen an Bord sind.
Als ich Mama fragte, warum sie sich immer beschwert, dass sie so viel sauber machen muss, obwohl sie doch bloß Papa, Fabienne und mich hat – da hat sie die Augenbraue fast so hoch gezogen wie Papa. Ich hab nicht nochmal nachgefragt.
Vermutlich liegt es aber daran, dass da so viele fleißige Helfer unterwegs sind.

So, wo war ich stehen geblieben. Ahhh ja… welcome Party!
Wir sind dann Abends doch alle sehr früh ins Bett gegangen (dürfte so gegen Mitternacht gewesen sein *gg*) weil wir ja nen strapfa… sapatiös…. eine anstrengende Anreise hatten.
Geschlafen haben wir alle wie die Murmeltiere.
ABER Papa und Mama sollen nicht glauben, ich hätte nicht bemerkt, dass sie noch einmal aus der Kabine sind, als siedachten, ich schlafe schon.
Die glauben wohl, ich bin ein Baby. Da können die Fabienne weiß machen, aber nicht ein fast erwachsenen 5-jährigen.
Hab ich ihnen dann am nächsten Tag auch gleich verklickert. Zuerst haben sie es ja abgestritten, von wegen ich hätte geträumt und solchen Firlefanz. Aber dann haben sie es zugegeben. Und mir erzählen sie immer, man darf nicht lügen… pah…

Das Frühstück am Morgen war natürlich wieder die absolute Unverschämtheit. Obwohl ich in meinem letzten Reisebericht sehr deutlich moniert habe, dass es zum Frühstück keine Pommes gab, war auch diesmal wieder Fehlanzeige, was das betrifft.
Okay, sonst war alles da – Tausend Sorten Brote und Semmeln! 10 Sorten Marmelade, Wurst und Käse, Eier in jeder Variante, Saft und Kaffee und Tee, das einem schwindelig wurde. Ich habe gar nicht gewusst, dass es so viele Teesorten gibt.
Aber keine Pommes!

Später sind wir dann in den Kids-Club. Meine zweite Heimat auf dem Schiff quasi. Papa hat sich zwischenzeitlich noch mal hingelegt. So viel zum Thema, er ist auch mit uns ins Bett gegangen. Na ja, ich will jetzt nicht drauf rum reiten.
Ich bin ja mittlerweile fast schon Kids-Club-Gäste-Profi. Aber ich habe mir natürlich den Film mit den Clubbies, wo sie auf die ganzen Gefahren, die auf Kinder “lauern” noch mal angesehen. Sicher ist Sicher!

Danach durften wir Kinder gleich im Kids-Club bleiben.

Endlich war auch ich wieder daheim! Mein Kids-Club!

Von jetzt an hatten meine Eltern eigentlich Ruhe vor mir. Ich verlasse den Kids-Club eigentlich nur, wenn ich unbedingt muss.

Ich kann jetzt auch gar nicht sagen, was meine Eltern den ganzen Tag gemacht haben. War mir auch egal. Ich war ja in MEINEM Kids-Club. Aber so wie ich meine Herrschaften kenne, haben die sich schon gut abgelenkt an diesem ersten Seetag. Das ist Papa eh am liebsten. Der liebt die Seetage. Dem reicht das völlig, alle paar Tage mal von Bord zu gehen. Angeblich haben wir uns auch deswegen die Reise ausgesucht. Weil sie viele Seetage hat.

Abends war dann wieder Rummel angesagt. Wobei das Abendprogramm deutlich verändert wurde. Man kann jetzt gar nicht sagen, ob es besser oder schlechter ist. Es ist einfach verändert. Wobei sich da an der spitzen Qualität der Shows nichts verändert hat. SAGT MAMA! ..und die muss es wissen.

Die Shows sind jetzt am Abend zweimal. Einmal schon um 18:30 Uhr und einmal um 20:30 Uhr.
Damit soll das Essen in den Restaurants “entzerrt” werden. Was auch immer das heißt. Wir haben auf jeden Fall immer immer immer zu viert einen Platz gekriegt. Aber da hatten wir eh noch nie Probleme.

Aber zurück zum Showabend. Zwischen den beiden Hauptshows gibt es eine Prime-Time. Bei uns hieß die “Marcels-Primetime”.
Weil der Entenmanager ja Marcel hieß. Puh, ich muss sagen, da müssen die Entenmanager richtig zeigen was sie drauf haben. Die sind jetzt offensichtlich wieder viel mehr gefordert, als vor der Umstellung. Dafür gibt es aber keinen Bordmoderator mehr.

An diesem Abend lief mit “White” ein klassisches Avantgarde-Theater. Genau das richtige für meine Eltern. Da hat man dann schon gemerkt, dass die Tänzer auf der Bühne ihren Job richtig gut können.
Ein bisserl langweilig fand ich, dass jeder Tänzer vorher in einem Film vorgestellt wurde. Wo er geboren ist, was er am liebsten mag, warum er Tänzer wurde – Papa sagt, man nennt das Biographie! Ich sage: langweilig. Mir gefällt es besser, wenn sie tanzen.

Einen großen Nachteil hat das neue Show-Konzept allerdings. Vorher war das Theatrium irgendwie das Wohnzimmer, in welchem man den ganzen Abend verbringen konnte. Es war immer was geboten. Jetzt ist ab 21:30 Uhr nix mehr los. Die Leute verlaufen sich.

Aber zum Glück gibt es ja nicht nur das Theatrium, sondern noch viele andere Möglichkeiten, wo man hingehen kann.

Bei der Primetime wurde auch unser Kapitän interviewt. Der macht jetzt nämlich keine Kapitänsfragestunde mehr, sondern das läuft im Rahmen der Primetime. Ist auch im Grunde ganz gut so, weil der Entenmanager da dann immer lustig reagieren kann, wenn der Kapitän etwas ruhiger und sachlicher ist, wie bei uns.

Jetzt hab ich gleich überlegen müssen, wie unser Kapitän hieß. Aber Papa wusste es noch. Sven Gärtner. Ich hab den Namen gleich wieder vergessen. Ich glaube, der ist am liebsten Kapitän. Und am liebsten wäre er wohl auf “seinem” Eisbrecher, von dem er immer erzählt hat. Mehr kann ich zu ihm aber auch gar nicht sagen. Man hat ihn selten gesehen und die Durchsagen haben sich auch auf nautische Infos (was auch immer das ist) und den Wetterbericht beschränkt. Das ist mir aber eh egal, solange die Kids-Crew und die anderen Mitarbeiter, die für uns Gäste zuständig sind, sich um uns kümmern. Und dass das so war, brauch ich ja wohl nicht extra erklären. Die waren wieder perfekt.

Fabienne und ich mussten dann leider ins Bett. Dabei wäre ich soooo gerne noch zur Helloween-Party gegangen. Als wir im Aufzug Richtung Kabine gefahren sind, haben wir schon ein paar gruselig Verkleidete gesehen. Ich hab dann Papa noch so lange genervt, bis ich zumindest kurz mal in die Anytime schauen durfte. Das ist die Disko, in der Helloween gefeiert wurde.
Boah, war die gei… äh – schön dekoriert. War richtig gruselig. Aber schön gruselig. Papa und Mama haben am nächsten Tag erzählt, dass da ganz viele Verkleidete waren und sie das gar nicht gedacht haben, dass da wirklich so viele mitmachen.

Den kleinen Augen nach zu urteilen, haben sie wohl auch ne zeitlang mitgefeiert. Aber, psssst…, das darf ich ja gar nicht wissen.

 

ISABELLA reist… oder: Freiheit fängt im Herzen an! Teil 2

von  TomH12. Mai 2015 04:05

Am dritten Tag hatten wir dann eine der schönsten Hafeneinfahrten die es überhaupt gibt. Auch wenn das Wetter trübe war, fanden Mama und Papa die Hafeneinfahrt von Malta gigantisch. Wir waren da ja schon mal. Hat sich nix verändert. Versteh die Erwachsenen da manchmal nicht. Man sieht halt einen Berg wo lauter alte Häuser stehen die so verschnörkelt sind. Aber gut, wenn es die Großen alle toll finden, von mir aus.

Ich fand viel lustiger, dass da auch ein Schiff im Hafen lag, welches ich vom Fernsehen kenne und das genauso heißt, wie das Land wo ich herkomme. Na, wer errät es?

GENAU – die Deutschland!

Die hatten auch einen Segjuriti oder wie der heiß an der Tür. Aber der sah lustig aus. Wie ein Pinguin. Mit so einer schwarzen Jacke die hinten zwei so Zipfel hat. Papa, der Besserwisser, sagt, dass das ein Frack ist. Von mir aus. Sieht trotzdem lustig aus.

Pech für Mama und mich war allerdings, dass es gerade Sonntag war. Da hatten alle Geschäfte zu. Wir hätten soooo schöne Sachen gesehen. Ich kann mich noch ganz genau an das Grinsen vom Papa erinnern. Dafür haben wir aber das leckerste Eis gegessen, das man sich vorstellen kann. Die Eisdiele hieß „Amorino“ und das Eis wurde da nicht einfach in Kugeln auf die Waffel gemacht, sondern hatte die Form einer Blume! Sah fast zu schade zum essen aus. Aber nur fast…!

 

Den Abend sind wir dann wieder ganz gemütlich angegangen. Es gab die Show Fata Morgana. Die war wirklich toll. Hab ich schon erwähnt, dass die Shows alle schön waren? Ich glaub schon. Na egal, waren sie halt doppelt schön.
Da war sogar eine Frau, die hat an einem Vorhang geturnt. Das sah richtig gefährlich aus und manchmal hatte ich das Gefühl, sie fällt runter. Aber ist dann noch nicht passiert.
Das sollte ich mal machen – an unserem Vorhang daheim turnen. Da wär was los. Mama hat mir zwar erklärt, dass das kein Vorhang, sondern ein Vertikaltuch ist, aber was interessiert mich, wie das auf Aida heißt. Ich dürfte es trotzdem nicht. Gemein!

 

Nach Malta kam gleich gleich Catania in Sizilien. Für mich ja eher langweilig, weil es eben nur was zum anschauen ist. Kann mich deswegen auch gar nicht mehr groß an den Landausflug erinnern. Nur, dass meine Schwester da irgend einem Mädchen, dass dort wohnt wahrscheinlich sehr ähnlich schaut.

Egal wo wir waren und sie über den Platz getrippelt ist (Laufen kann man das ja nicht nennen) hat irgendwer „Bambini“ gerufen.  Aber ich hab denen dann schon gesagt, dass das ne Verwechslung sein muss, weil meine Schwester Fabienne heißt.

Mir hat es an dem Tag im Kids-Club viel besser gefallen. Wir haben Armbänder mit unseren Namen gebastelt, Clubbie-Salat gespielt und später noch eine tolle Halsketten aufgezogen. Ich sah richtig damlich aus damit. Wie eine echte Dame.

Von Mozart und solchen Sachen hab ich ja gar keine Ahnung. Das ist die Abteilung meiner Eltern. Aber eines weiß ich: Auch wenn die Abendshow „Eine kleine Nachtmusik“ hieß, mit Mozart hatte das nicht viel gemeinsam außer die Musik. Das war ein Varieté-Theater, bei dem Papa ständig Tränen in den Augen hatte vor lauter lachen. Aber auch die anderen Leute haben gebrüllt, dass ich dachte, das Schiff bricht auseinander. Wenn ich mit meinen Freundinnen bei mir daheim im Zimmer mal ausnahmsweise so laut bin, dann…. ach lassen wir das.

Tag 5 war dann endlich wieder ein Seetag und kein Stress. Obwohl, eigentlich geht bei Aida der Stress ja schon Morgens los – mit dem Frühstück.

Papa sagt ja, dass es im Internet Menschen gibt, die sich über das Frühstück beschweren. Das kann ich verstehen. 5 Sorten Wurst, zusätzlich 3 Sorten Streichwurst, 4 Sorten Käse, Marmelade, Honig, Nutella, Lachs… da kann man sich schon mal beschweren, weil es einfach zu viel ist und man sich einfach nicht entscheiden kann. Oder hab ich da was falsch verstanden?

 

Für Mama war Waschtag. So viel Wäsche kann man gar nicht einpacken, wie meine Schwester nicht wieder dreckig bekommt. Na gut, meine Sachen muss man auch waschen. ABER Papa und Mama haben ihre Shirts und Hosen auch gewaschen. Also nicht alles auf Fabienne und mich schieben. Mit den großen Waschmaschinen, die es gibt, ist das aber auch kein Problem.

Hilfreich wäre aber wirklich, wenn die anderen Gäste auch ein bisschen auf die Uhr schauen. Dann würde deren Wäsche nicht ewig den Trockner besetzen, der schon lange fertig ist. Komisch, wann die Waschmaschine fertig ist, wissen sie alle. Aber beim Trockner ist es dann egal. Ganz schön gemein den anderen gegenüber.

Im Kids-Club kam dann Marcel, der Esel.

Also, nein, also ich mein der Entenmanager als Esel verkleidet. Aber der hat das so gut gemacht, ich glaub in seinem früheren Leben… egal.

Gegessen haben wir diesmal im Brauhaus. Da ist es auch ganz lecker. Papa hat ein „Zwickel“ Bier getrunken, und gesagt, dass es so lecker ist, dass es fast aus Bayern kommen könnte. Dabei kommt es doch aus dem Meer. Also zumindest das Wasser. Aber der Rest wird an Bord gemacht vom Brauer. Wie die Cocktails halt auch. Nur das der Brauer ein viel größeren Mixer hat. Den nennt man auch nicht Mixer sondern Kessel.

Abends haben wir dann nur Schiffsrundgang gemacht und sind in jeder Bar mal kurz geblieben. Im Theatrium lief die Klick-Parade. Die finden wir langweilig. Die Videos die da laufen, habe ich alle schon mit Papa irgendwann mal auf youtube geschaut. Na ja, die können da auch nicht jeden Tag volles Programm machen. Für viele, die die Clips nicht kennen, ist es bestimmt lustig. Die machen das jetzt mit Moderation und deswegen ist es ein bisschen wie im Fernsehen „Pleiten, Pech und Pannen“.
Gut, dass Papa nicht filmt (der kann ja nicht mal gut fotografieren), sonst würde es bald eine eigene Folge, nur mit meinen “Ausrutschern” geben.

Am nächsten Tag hat mich der Landausflug ausnahmsweise mal interessiert. Ich war ja schon mal in Athen, aber da war es uninteressant. Aber diesmal war alles ganz anders.

Mein Freund im Kindergarten ist nämlich Grieche. Und der hat mir versprochen, wenn wir mal verheiratet sind, dann lässt er für uns eine Akropolis bauen. Da wollte ich natürlich schon sehen, auf was ich mich da einlasse, bevor ich den Schritt gehe.
Wir haben uns also mit dem Taxi für 50 Euro (hin und zurück inklusive Wartezeit) zur Akropolis fahren lassen. Dort kostet der Eintritt noch einmal 12 Euro.

Ich muss allerdings sagen, da muss ich mit meinem Freund noch einmal reden. Da ist ja alles kaputt. Da muss er sich aber schon noch ein bisserl anstrengen. Wobei Papa sagt, dass das alles mal ganz schön war. Na ja, an den Steinen kann man schon sehen, dass das bestimmt mal toll war. Wir werden sehen, ich hab ja noch ein paar Jahre Zeit.

Beim Auslaufen war ich dann trotzdem ganz traurig. Der Kapitän durfte nämlich nicht tuuuten. Das ist in Athen verboten hat er gesagt. Die sparen ja nun wirklich überall da in Griechenland.

In Heraklion, wo wir am nächsten Tag waren, sind wir auch schon mal gewesen. Deswegen haben wir den Familientag in der Wellness-Oase genutzt. Da dürfen ausnahmsweise auch Kinder rein. Sonst darf man da ja erst ab 16 Jahre rein, damit die Ruhe gewahrt bleibt. Als ob ich laut wäre – pah.

Es war aber wunderschön. Mit uns waren nur noch 6 andere Familien da. Wir hatten richtig Spaß. Aber natürlich nur ganz leise – eh klar.

(zum Glück sieht keiner, wie ich gerade rot werde).

 

Papa hat sich eine Fußreflexzonenmassage gegönnt und ging danach wie auf Wolken. Der war total begeistert. Verstehe ich nicht. Wenn mir jemand an den Füßen rum macht, muss ich immer lachen, weil das so kitzelt.

An dem Abend hatten wir zum ersten Mal mit dem Kids-Club einen Auftritt auf der Bühne. Bei Marcels Primetime durften wir das Rahmenprogramm tanzen. Hab zwar nirgends einen Rahmen gefunden, aber den Gästen hat es gefallen. Ich find das ja toll, auf der Bühne zu tanzen. Wer schon mal einen Reisebericht von mir gelesen hat, weiß ja eh, dass ich Tänzerin werden will.

Dann hat Marcel noch „Dingsda“ mit den Gästen gespielt. Dafür war extra am Nachmittag ein Filmteam bei uns im Kids-Club und hat uns Dinge erklären lassen.

Ich sag euch, dass war gar nicht so einfach, wenn man bestimmte Worte nicht benutzen darf. Aber wir haben das trotzdem so gut gemacht, dass alle Begriffe erraten wurden. Wenn es auch manchmal sehr lang gedauert hat. Da können wir Kinder aber nix dafür, wenn ihr Erwachsenen manchmal so begriffsstutzig seid.

 

Nach dem Reisequizz (bisserl langatmige Dauerwerbesendung) ging’s dann noch raus zum Alpenglühn auf Deck 11. Da ging der Wind aber so stark, dass wir nicht lange geblieben sind.

Wir sind dann vor in die Aidabar und haben noch Karten gespielt. Ich hab meine Herrschaften beim Uno dann ganz schön abgezogen. Fabienne haben wir natürlich vorher ins Bett gebracht. Ist ja kein Problem. Das Babyphone, welches man an der Rezeption ausleihen kann, hätte ja sofort Alarm geschlagen. Aber die Seeluft macht müde. Ich kann mich gar nicht erinnern, dass Fabienne auch nur ein einziges Mal aufgewacht wäre während der Reise.

Zum Glück hatten wir unser eigenes Uno dabei. Normalerweise ist ja auf allen Schiffen eine tolle Bibliothek, wo man nicht nur ganz tolle Bücher, sondern auch Spiele ausleihen kann.

Aber da scheinen auf der Reise vor uns ganz viele Rabauken gewesen zu sein. Es gab kaum Bücher und die Spiele waren eigentlich alle unvollständig. Das ist sonst eigentlich nicht so extrem.

Aber es ist halt so, wie mit der Wäscherei. Manchen Menschen ist es wohl egal, dass nach ihnen auch noch wer kommt.

Auch der 8. Tag war ein Seetag und somit gefüllt mit Nichts tun. Halt Stop! Doch! Das war ja der Tag, wo ich ausnahmsweise mal nicht Vormittag in den Kids-Club gegangen bin. Später hat mir die Kids-Club-Kapitänin gesagt, sie hatten schon Angst, dass ich krank bin.
Aber wir haben an dem Vormittag Bug-Fotos gemacht. Das ist mit den Bordfotografen. Die gehen mit dir dann dahin, wo sonst nur die Crew badet. Auf Deck 5 ganz Vorne.
Papa und Mama wollten mal Fotos haben, wo wir alle Vier drauf sind. Das geht ja sonst nicht, ohne das man jemanden fragt.
Die machen das Angebot echt super. Die Fotos werden nämlich umsonst gemacht. Man muss also nicht unbedingt kaufen. Man kann sie sich zuerst ansehen und dann entscheiden ob und wie viele man nimmt. Aber nachdem ja auch ich drauf war, waren natürlich alle schön. Deswegen haben wir auch fast alle genommen.

Abends waren wir wieder im Brauhaus. Da gab’s heute Spanferkel.  Kostet pro Person 19,90 Euro extra. Wahrscheinlich war das der Grund, warum da nur 20 Leute da waren. Lecker war es trotzdem.

Anschließend noch im Theatrium „Sissi-die wilde Kaiserin“ angesehen.
Das war wieder irgendwie komisch. Den Film hat Mama schon soooo oft angesehen im Fernsehen (eigentlich jedes Weihnachten) und immer wieder geweint.

Aber diesmal hat sie gelacht, als gäbe es nichts lustigeres.
Und das am allerkomischten war, dass auch Papa gelacht hat. Der sitzt daheim nur immer daneben und schüttelt den Kopf, während er am Computer spielt.  

Tag 9 war auch noch ein Seetag. Aber da wurde es dann schon spannend. Es ging Richtung Suez-Kanal. Um uns rum ging es zu wie auf dem Rummel. Von überall her kamen immer mehr Schiffe. Ich dachte schon, das wird wie beim Autoscooter auf dem Volksfest. Aber es ist dann doch keiner in uns rein gefahren.

Obwohl dann da auch ein Schiff dabei war, dass das könnte. Papa hat gesagt, dass ist ein Zerstörer. So was kannte ich bis dahin nicht. Der einzige Zerstörer, den ich kenne, heißt Fabienne.
Aber Papa hat gesagt, dass der auf uns aufpasst im Kanal.  War aber ein hässliches Schiff. Ganz grau und keine Balkonkabinen. Und vorne und hinten standen so Rohre raus, mit denen man schießen kann. Nein, hat mir gar nicht gefallen.

Abends beim Essen hat Papa zum ersten Mal seine Augenbraue so richtig hoch gezogen. Da ärgert er sich heute noch. Die haben ihn nämlich beim Essen zurück geschickt. Also vor dem Restaurant. Weil er nämlich angeblich keine lange Hose anhatte.
Aber das stimmte gar nicht. Es war so ne dreiviertel Hose die lediglich knapp über dem Knöchel aufhörte. Draußen hatte es 30 Grad. Er hat zwar geschimpft, von wegen, man kann es auch übertreiben. Aber ist dann doch brav zum umziehen gegangen.
Später beim Essen hat er dann aber trotzdem noch geschimpft. Obwohl wir und Mama ja gar nichts dafür konnten. Mama hat ihn dann irgendwann an den Ohren gezogen, weil er gesagt hat:

„Schau dir die mal an – Rubens hätte eine Freude an ihr, aber einen Minirock, dass sie fast nen zweiten Lippenstift benötigt – und ich muss ne andere Hose anziehen, die nur 5 cm länger ist als die vorherige“
Ne – also da war nicht gut Kirschen essen mit ihm.
Später hat sich dann der Kapitän auch noch versprochen. Das war dann ne komisch Stimmung. Da hat plötzlich das gesamt Restaurant „buuuh“ gerufen.

Dabei hat der Kapitän nur gesagt, dass wir vermutlich schon um 22 Uhr in den Suez rein fahren und dann schon morgen früh um 9 Uhr wieder raus sind.
Aber scheinbar hat das den Leuten gar nicht gefallen.

Ne Stunde später hat der Kapitän dann revidiert und gesagt, dass wir natürlich nur bis zur Mitte fahren. Da ist dann ein großer See (der heißt Bittersee, ich habs aber nicht probiert, kann also nicht sagen, obs stimmt). Dort bleiben wir dann bis Mittag und Nachmittags geht es dann weiter. Da waren dann alle wieder glücklich und haben applaudiert. Obwohl der Kapitän gar nicht da war, sondern nur über Lautsprecher gesprochen hat. Papa war so froh, dass er darüber sogar seine Hose vergessen hat. Zum Glück!
Wir haben die Reise nämlich auch hauptsächlich gemacht, weil wir, also meine Erziehungsberechtigten, den Suez-Kanal erleben wollten.
Das war schon spannend. Also, sagen meine Eltern. Ich fands komisch. Da ist halt überall Sand, eine riesige Brücke, und ganz viele Soldaten. Na ja, sollen sie ihren Spaß dran haben. Mein Sandkasten daheim ist viel schöner.

 

Abends war dann Fairwell Party. Wer das noch nicht kennt. Das ist die Abschiedsparty von AIDA. Da wo eigentlich immer alle weinen. Sogar ich, muss ich zugeben. Da kommen alle Mitarbeiter noch mal auf die Bühne. 
Und der Generalmanager und der Entenmanager erzählen, was während der Reise alles verkok… verk… verbraucht wurde.
Beispielsweise wurden bei uns 4890 Liter Eis verputzt. Aber ich schwöre – ich war das nicht alleine!

Fabienne hat auch mit gegessen.
Zum Glück haben sie nicht gesagt, wie viele Pommes gegessen wurden. Sonst wäre es peinlich geworden für mich.


Tatsächlich peinlich wars für Mama. Die hat nämlich 2,5 kg zugenommen.
Aber sie sagt, dass das nicht vom Essen kommt. 1,5 kg davon sind ja schon Sonnenschutz- und Feuchtigkeitscreme und was „Frau“ sonst halt so noch aufträgt um attraktiv zu bleiben für ihren Gatten (sie meint Papa). Steht ja sogar auf den Flaschen drauf: Da 250 g, da 500 g, ….
Außerdem – sagt sie: Was im Bauch ist, muss schon mal nicht in den Koffer.

Tja – und dann kam der schlimmste Teil der Reise. Der letzte Tag!

Der sollte irgendwie abgeschafft werden. Wenn ich nur wüsste, wo ich da hin schreiben muss, damit das erledigt wird. Da würde ich dann sogar dafür auf Pommes zum Frühstück verzichten.

Apropo – Papa hat dann noch mal richtig kräftig gefrühstückt, weil er ja ab Mittag nichts mehr runter kriegt. Falls ich das noch nicht erwähnt haben sollte, Papa ist ein Flugschisser. Der hat echt Angst vor einem Flieger. Obwohl er Erwachsen ist. Ganz schön kindisch.

 

Ich hab vormittag lieber noch einmal im Kids-Club meinen Spaß gehabt. Wir haben eine Gipshand gemacht und bemalt. Jetzt habe ich meine eigene Hand daheim in Gips. Für ne ganze Büste hat es nicht gereicht, aber immerhin. Vielleicht beim nächsten Mal.

Und ein nächstes Mal wird es ganz bestimmt geben. Bald sogar schon. Weil irgendwie hab ich jetzt doch ganz schön lang für den Bericht gebraucht. Da steht jetzt ja die nächste Reise quasi schon vor der Tür. Die Crew auf der Blu kann sich schon mal warm anziehen.

Hoffentlich hat euch mein Bericht wieder ein bisschen gefallen. Beim letzten Mal bin ich ja ganz rot geworden, weil mich so viele gelobt haben.
Wir lesen uns ja bald wieder. Ich muss jetzt nämlich auch gleich los und mit meinem zukünftigen Ehemann besprechen, wie er sich das mit der Akropolis genau vorgestellt hat. Ich geb dann beim nächsten Reisebericht Bescheid.

Bis dahin – Servus und Ahoi

eure Isabella

@Aida Cruises – Bordfotografen

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